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Tiger Carbon Race Schalldaempfer

8 Monate hat es gedauert bis Anfang 2008 nach den ersten CAD Versuchen die endgueltigen Bauteile fuer den Schalldaempfer auf dem Tisch lagen. Und wie schon zuvor hat es den Input von einigen Leuten gebraucht um das was hier gezeigt ist zu bauen. Tom und ich haben die CAD Arbeit gemacht. Tobias hat sich mit dem Carbonteil beschaeftigt (vielleicht schreibe ich irgendwann mal was hierzu noetig war). Joe hat die Blechteile gefertigt und Anton mittels der Laserschweissmaschine die 1 mm Edelstahlbleche zusammengefuegt. Man kann nicht unbedingt sagen das der betriebene Aufwand sich fuer eine Serie eignet, aber wir haben dabei schon sehr viel gelernt.

Ich habe das Ganze hauptsächlich wegen der technischen Herausforderung und zum Spass gemacht. Durch dieses Projekt einige ziemlich geniale Leute kennenlernen duerfen und bin sehr dankbar das die ihre Ideen und Kreativitaet neben den ausgezeichneten Handwerklichen Faehigkeiten eingebracht haben. Toms Grinsen als ich Ihm die allersten Teile in die Hand gedrueckt habe werd ich nicht vergessen.



Die einzelnen Komponenten des Schalldaempfers vor der Montage.



Der fertige Schalldaempfer mit Carbonhuelle wog 2700 Gramm. Die Titanhuell ist etwas schwerer un liegt bei etwa 300 Gramm mehr.







Ein wichtiger Schritt fuer die Fertigung der Endrohre war die Generierung der 2D Daten der Blechzuschnitte. Mittels eines Abwicklungsprogrammes kammen da ein paar ziemlich eigenartig geformte Bleche raus.



Joe`s Laserschneider. Das Teil ist fuer mich immer noch eines meiner absoluten Lieblingsspielzeuge. Blechteile mit 5/100 Genauigkeit spuckt das Teil in Sekunden aus.



Nun war es an der Zeit zu schauen ob die Endrohe so gefertigt werden koennen wie gedacht.





Joe`s Biegemaschiene ist ziemlich clever und wir sind nun schon so weit das wir das abgewickelte und lasergeschnittene Blechteil in einem Stueck fertigen koennen. Der naechste Prototyp ist bereits in Arbeit ebenso wie der Prototyp fuer den Edelstahl Raceschalldaempfer der auf den originalen Kruemmer passt. Bei jedem Arbeitschritt haben wir etwas gelernt und daher werden wir auch genauso weitermachen wie bisher. Bis also der hier gezeigte Schalldampfer Produktreife hat wird noch etwas Zeit vergehen.



Was wie ein simples Blechteil aussieht ist keine ganz triviale Angelegenheit. Kein Wunder das die Meisten nur mit Rohren arbeiten. Nur das sieht halt sehr oft ziemlich bescheiden aus. Es soll Leute geben die was von Stroemmungsanalyse verstehen, nur scheinen diese an Buells nicht sonderlich intressiert zu sein. Der Rest labert eh nur Muell.







Arnold bei der Arbeit. 10 Stunden hat er gebraucht um den Job zu machen.





Die Bilder sprechen fuer sich selbst. Wenn die Heftungen ueberschliffen sind und das Teil polliert ist wird man nicht mehr sehen wie es zusammengefuegt wurde. Die Masshaltigkeit der Teile liegt im 2/10 Bereich und vielfach drunter.

Hier sind noch ein paar bilder des DBeaters der Leitungs kostet aber die Leutstaerke sehr gut reguliert.







Diese folgenden Bilder moechte ich natuerlich der Allgemeinheit auch nicht vorenthalten. Der Tobi bemuehte sich hier gerade redlich die Innenform fuer die Carbonhuelle zu laminieren und das Utensil mit dem er seinen Arm vor der klebrigen und aetzenden Epoxypampe schuetzt ist wohl eher Veterinaeren wohlbekannt als "Harzern"........













Herzlichen Dank an Tom, Tobi, Joe und Anton.

Hier sieht man die Innenform im Rohzustand nachdem diese aus dem Wachsaufbau herausgepellt wurde. Leider hat uns das gruene Ureolmaterial aus dem wir die Form gefraest haben alle Hoffnung zunichte gemacht da nicht temperaturstabil und somit ungeeignet fuer den Versuch mit dem Cyanidestherharz. Man macht halt seine Erfahrungen und es wird halt immer sehr schnell sehr teuer wenn Leute Scheisse erzaehlen..........auf diesem Wege nochmals Herzlichen Dank and die deutsche Firma die diese gruene Ureol produziert. Mit dem Datenblatt kann man sich den Arsch abputzen...........und das wohl auch eher schlecht..............





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